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ISPO Munich 2019 | Frauen als Zielgruppe auf dem Vormarsch

Gendermarketing auf der ISPO? Na klar, und wie! Die Frauen stehen stärker denn je im Fokus der Sportartikelindustrie. Händler und Marken setzen immer mehr auf Produkte, die VON Frauen FÜR Frauen entwickelt werden. Und das ist gut so, meint Angela Vögele von Deuter. Angela Vögele, PR Managerin, Deuter: „Es ist mega, mega, ganz, ganz wichtig. Nicht nur, weil ich eine Frau bin, sondern wenn wir uns anschauen: Männer, Frauen. Unterschiedliche Figuren, unterschiedliche Gedanken, unterschiedliche Lebensweisen. Aber bei uns bei den Produkten ist natürlich die Passform ganz wichtig. Ein Frauenrucksack kann natürlich einem Mann passen, aber die Frauen haben schalere Schultern, haben meistens einen kürzeren Rücken, längere Beine und eine ganz andere Beckenform wie die Männer.“ Andere Konsumbedürfnisse – unterschiedliche Kaufentscheidungen. Frauen sind einfach anders als Männer. Und deshalb fahren immer mehr Unternehmen geschlechterspezifische Marketingstrategien. Einfach nur einkaufen war gestern. Einkaufserlebnisse schaffen ist heute. Monika Fiedler, Organisatorin ISPO Women‘s Lounge: „Generell glaube ich, dass Frauen einfach anders einkaufen und sich anders beraten lassen als Männer. Da geht es viel um das positive Erlebnis. Das weiß man von sich selber. Als Frau geht man nicht einfach in den Laden und sagt – manchmal vielleicht – ok, ich brauch jetzt das und das. Aber grad bei Sportbekleidung ist es so, Beratung, sich abgeholt fühlen, das Gefühl, ich darf mich jetzt belohnen, weil ich eine neue Sportart mache, oder ich vertiefe eine Sportart, das zeichnet Frauen aus und deshalb müssen sie auch anders beraten werden und entsprechend ein Kauferlebnis haben.“ Höher, weiter, anspruchsvoller! Frauen, die ihre Touren so angehen, sind bei Keen richtig. Die „Karraig WP“-Stiefel sind speziell der weiblichen Fußform angepaßt. Frauenspezifische Leisten, reduzierte Schafthöhe und ein gepolsterter Schaftrand. Bei Kari Traa werden die weiblichen Bedürfnisse schon seit langem erfüllt. Der Look, der feminine Schnitt. Alles Philosophie. Sissel Himle, Head of Marketing, Kari Traa: “Wir wollen Mädchen oder Frauen inspirieren glücklich, natürlich, stark zu sein. Wir feiern sie und ermutigen sie alles zu geben. Du mußt in deinem Sport nicht immer die Nummer eins sein, aber du sollst dich wohlfühlen.“ Immer mehr Marken und Fachhändler setzten darauf: Frauen sollen sich beim Sport nicht nur schön, sondern vor allem wohl fühlen. Und dazu gehört nicht nur das Training oder der Wettkampf. Nein, das beginnt schon bei der Anprobe und beim Kauf. Monika Fiedler, Organisatorin ISPO Women´s Lounge: „Das Ziel ist, dass man nicht mit diesen Stereotypen arbeitet und sagt, ok, die Farbgebung ist einfach. Dann machen wir halt eine Jacke in rosa und pink. Sondern es geht vielmehr darum, Frauen schon bei der Entwicklung von Produkten auch zu fragen, was wollen sie eigentlich. Frauen werden zunehmend sportiver und haben auch noch nicht alles in den Bereichen. Das heißt, wenn ich mit einer Sportart anfange, kaufe ich mir auch den tollen Ski und ich kauf mir die sehr gute Ausstattung an Bekleidung. Und dann sind die auch bereit Geld auszugeben. Also ich würde sagen, eine sehr dankbare Zielgruppe.“ Gendermarketing: ein Gewinn für alle.

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720 x 430
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